Heribert Kastell sammelte vor 25 Jahren erste Erfahrungen im Holzfassausbau.
225 l Barriques bis hin zum Doppelstück = 2 600 l.
Die unterschiedliche Stilistik dieser Ausbauweise zeigt die Offenheit Kastells hin zu den verschiedenen Weincharakteren.
Heute ist schonende Verarbeitung des Lesegutes und kühle gezügelte Vergärung
der Moste oberstes Gebot im Weinkeller.

Seit Jahren arbeitet der Winzermeister mit Kollegen gleicher Philosophie zusammen.
Das ständige Streben nach höchster Qualität verleiht den Weinen den charismatischen
Ausdruck. Sie finden Riesling und Burgunder als Solisten, trocken und mit Restsüße
ausgebaut und delikate und faszinierende Cuvées. Alteingesessene traditionelle
Rebsorten reifen außergewöhnlich und facettenreich neben aufstrebenden
Newcomern im Keller.

Bei der Vermarktung spielen Prädikat und Einzellagen eine eher untergeordnete
Rolle und werden wenn überhaupt klein ausgelobt. Fachliches Wissen, Enthusiasmus
und Freude am Wein bilden das Fundament für erfolgreiches Wirken rund um den Wein.